Ein unzufriedener WoSiBo taumelte ins Glück

Leider konnte ich, an diesem denkwürdigem Samstag, die Männer der AK 35 II. nicht unterstützen. Ich wollte Aggertaler Clubmeister werden. Das dies Unterfangen, von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, das war mir von vornherein klar. Aber man meint ja immer das es irgendwie, durch Wunder und Woodoo mal klappen könnte.  Trotzdem hatte mir WoSiBo frei gegeben und mir viel Glück gewünscht und gesagt: Er wird mir alle Daumen drücken. Danke aber "Genutzt hat`s nix". Somit war ich, für diesen Bericht, auf meine Fähigkeiten als investigativer Journalist angewiesen. Man hat ja so seine Quellen und getratscht wird immer. 

Ich will sie nicht weiter auf die Folter spannen. WoSiBo`s Mannen haben es geschafft. Sie sind nicht abgestiegen. Somit werden sicher alle Clubmitglieder, des Heckenhofs, sich im allgemeinen Glückstaumels befinden. Das ist ja praktisch vergleichbar mit dem Gewinn des 1. FC Köln beim Derby.  OK. Die „Erste" AK35 ist raus. Abgestiegen. Leider! Ich persönlich denke, die „Wilde Hilde“ hätte besser nicht den Starter, sonder den Spieler geben sollen. Aber egal. Schnee von gestern.  Viel lieber feiern wir den nicht Abstieg der AK 35 II. Dieser wurde hart erkämpft bei West Golf. Ja, genau das ist die 9 Loch Wiese mit dem blöden Wasserhindernis am Ende. Genau da wo man sich den Score prima versauen kann. Auf diesem Platz haben sie zugeschlagen: Bester der Mannschaft war einmal mehr Jürgen, der mit der neuen Nachbarin, Nieder. Dieser brachte ein 91 ins Clubhaus. Gefolgt von Helmut „dem Schweiger“ Minz mit 92 Schlägen.  Dann kam der „Stick“ Jürgen Stange mit 95 auf der Uhr und H. J. "Meister der Inneneinrichtung“ Schneider mit einer 95. Klar, keiner war zufrieden. Aber ein guter Gaul springt halt auch nicht höher als er muss. 

Wenn sie sich fragen, aber es spielen doch immer 6 dann kann ich nur sagen: Gemach, gemach. Der Streicher war leider unser WoSiBo. Dieser hatte es  trotz „Rücken“ versucht. War aber irgendwie nicht ganz bei der Sache. Hat mir vermutlich zuviel die Daumen gedrückt. Beim Golf soll man nur an sich und nicht an Klausi`s, die Clubmeister werden wollen, denken. WoSiBo hat sich nach der Runde sofort Asche auf sein lichtes Haupthaar gestreut und versichert er geht jetzt erst einmal zum Pro. 

Ob das aber eine so gute Idee ist? WoSiBo denk doch an den Tiger. Schwung-Umstellung und es geht nichts mehr. Egal, wir werden es, in der nächsten Saison erleben. Wenn Sie auf dem Platz nun einen sehen, der lange beim Abschlag braucht, immer wieder seinen Griff kontrolliert, den Stand überprüft und dann nicht den Schwung mit einem eingesprungenen Doppel-Axel beendet, dann ist das vermutlich unser WoSiBo. Gehen sie einfach an ihm vorbei, sagen sie nichts und denken sie daran, nicht Atmen. Golfer die vom Pro kommen sind ja doch meist cholerisch und neigen leicht zu Gewalt.  

Also bis dahin „Schönes Spiel“

Euer Klaus(i)