Prinz Lars, seine getreuen Welfen und die Schlacht am Heckenhof

Ligaspieltag am Heckenhof. Für unsere Jungsenioren immer etwas besonderes. Capitano Prinz Lars hatte lange mit sich gerungen und dann, im Stil des Jogi L. eine Entscheidung getroffen. Gespielt wurde Gelb/Grün. Dazu die Pin Position 1. Wie sich heraus stellen sollte, hatte er damit alles, aber auch wirklich alles, richtig gemacht. Obwohl diese Pin Position ihm beinahe selbst zum Verhängnis geworden wäre.

Die Gegner zerlegten sich, wie vom Prinz erwartet, auf dem, vermeintlich leichtem Grünen Kurs. Manchmal ist leicht eben doch blöd schwer. Seinen Welfen: Arne, Andreas, Marcus, Wolfgang B. und Ralf ohne Namen hatte er, Chip - Putt - Par ins Birdiebook, geschrieben. Dies sollte dann, bis auf einen der tapferen Recken, voll aufgehen.

Besonders gut lief es bei ihm selbst. Na, ja bis er auf die Gelbe 9 kam. Toller Drive, neben die Eiche und dann, mir stockte der Atem, ein zu fett getroffener Ball. Puhh, was jetzt folgte war Hollywood reif. Ein Monster Chip. Der blöde Ball blieb im nassen Gras hängen. Deshalb hier leider nur Bogey. Seine Scorekarte zierte hernach: 1 x Birdie, 10 x Par und ein paar Bogeys und ein, kann auch mal passieren, Doppelbogey. Damit kam er als Zweiter Brutto und bester Heckenhof Jungsenior rein.

An der 18 hatten die Welfen vom Heckenhof eine Kölsch-Verkostungs-Station aufbauen lassen. Diese wurde von den Teilnehmern sehr gut frequentiert. Selbstredend auch von unserem Mannschaftskapitän, Prinz Lars, der Löwe vom Heckenhof.Er sprach als erster dem Obergärigen zu. Nach 18 schweren Löchern, haste halt Durst. Und jedem seiner tapferen Kämpfer und Gegner besorgte, besser lies er besorgen, ein Gläschen Kölsch. (Uwe K. - der Schrecken jedes Golfcars, brachte sich hier als wirkliche Stütze der Mannschaft ein). Somit, also mit mehreren Gläschen in der Hand, begrüßte Schelli, jeden herein kommenden Flight. Prostete allen zu und war, wie man so sagt, wirklich gut drauf. Klar, wenn der Spieler mit dem höchsten Score seiner Truppe, der Streicher also, eine 90 mit ins Clubhaus gebracht hatte. Prinz Lars der Erste hatte somit guten Grund, mit jedem, also wirklich JEDEM, auch Hotelgästen, die hinter dem Turnier spielten verschonte er nicht, ein Prösterchen zu machen. Dadurch viel treibenden Gerstensaft in unserem Prinz Lars dem Löwen.
Nicht so ganz, hat sich mir erschlossen, warum nach dem zweiten Pittermännchen, Prinz Lars und Ralf Ohne Namen, plötzlich in Schlachtgesänge, die man eigentlich nur aus Fußballstadien kennt, ausbrachen. Weit über den Platz hallte ihr melodischer Gesang von keiner oder besser keiner Farbe, die irgendeine Körperflüssigkeit verloren hatte.

Bleib zu guter letzt nur noch an zu merken. Die Spieler waren begeistert von - Dem klasse Frühstück, dem Platz und dem sensationellen Grill Büfett. Einige Golfer haben sich dann am Ende doch ein Zimmer auf dem Heckenhof Hotel genommen. Zumindest sah man Einige, mit geröteten Augen, am nächsten Morgen erst, den Heimweg antreten.

Um die noch ausstehenden Ligaspiele, brauchen wir uns somit keine Sorgen zu machen. Prinz Lars und seine Welfen werden bis zum letzten Loch kämpfen und sicher weiter Spaß und Erfolg haben.

Klaus(i) - Klausi Jendrissek